Schlagwort: Stellenauschreibung

  • Neue Jobs im Marketing: Diese schreiben Unternehmen 2023 erstmals aus

    Neue Jobs im Marketing: Diese schreiben Unternehmen 2023 erstmals aus

    Welche neuen Jobs werden das erste Mal ausgeschrieben?

    Die Arbeitswelt befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Jährlich werden zahlreiche Stellen ausgeschrieben, darunter auch viele neu entstehende Positionen mit neuen Jobtiteln. Eine Untersuchung von HubSpot, bei der 122 Marketing-Verantwortliche zu ihrer Marketing-Personalsuche befragt wurden, lieferte Einblicke in die neuen Stellenangebote, die größten Herausforderungen und die Gründe für die Schaffung dieser Stellen. Möglicherweise bist du als Recruiter:in derzeit auf der Suche nach Bewerber:innen für diese Art von Stellen. Im Rahmen der Umfrage erwähnten die Befragten vier Stellen besonders häufig, von denen eine vollständig neu ist und sehr gefragt.

    Content Strategists

    Laut dem Bericht belegt der Content Strategist den ersten Platz. Von den Befragten gaben 30 Prozent an, dass sie diesen neuen Job dringend benötigen. Einige Unternehmen besetzen diese Stelle erstmals, da sie inzwischen wichtiger denn je geworden ist. Der Content Strategist ist verantwortlich für die systematische und strukturierte Verwaltung aller Medieninhalte des Unternehmens. Durch die richtige Platzierung, Dosierung und Auswahl der Inhalte kann er dazu beitragen, dass das Unternehmen zahlreiche neue potenzielle Kund:innen erreicht.

    Community-Manager

    Je nach Größe des Unternehmens kann die wachsende Community, die sowohl durch neue Leads als auch vor allem durch Social Media entsteht, sehr herausfordernd sein. Aus diesem Grund wird in diesem Jahr oft nach Community Manager:innen gesucht, die die Community aufbauen und den Kontakt sowie alles Weitere pflegen. Community Manager:innen fungieren als Vermittler:innen zwischen dem Unternehmen und den Konsument:innen bzw. Kund:innen.

    Content-Marketing-Manager

    Obwohl der:die Content Marketing Manager:in nicht mehr so neu ist, ist der neue Job nach wie vor gefragt. Im letzten Jahr belegte dieser Job den ersten Platz, und in diesem Jahr steht er immer noch an dritter Stelle. Content-Marketing ist eine wichtige Form des Marketings, die nicht an Relevanz verliert. Daher wird Personal benötigt, das sich dafür einsetzt, dass dies auch in Zukunft so bleibt und neue Methoden entwickelt, um erfolgreich zu bleiben.

    Marketing Data Analyst

    Viele Unternehmen schreiben in diesem Jahr erstmals den Job des Data Analysts aus. Kein anderer Job ist derzeit so gefragt wie dieser. Die Hauptaufgabe des Data Analysts besteht darin, Datenbestände zu analysieren und zu bewerten, um Prognosen, Trends oder datengesteuerte Entscheidungen abzuleiten, um das bisherige Marketing zu verbessern. Da die aktuellen Marketingkanäle bereits stark gesättigt sind, können Unternehmen durch die Analyse von Trends und Prognosen schneller bessere Lösungen finden. 78 Prozent der Befragten betrachten diesen Job daher als sehr oder ziemlich wichtig.

    Warum werden diese neuen Jobs gesucht?

    Die Arbeitswelt durchläuft einen Wandel. Viele Aufgaben finden mittlerweile ausschließlich digital statt oder werden digital unterstützt. Daher ist qualifiziertes Personal, das sich damit auskennt, notwendig. Außerdem sind die Aufgabenbereiche größer geworden und teilweise zu umfangreich für eine einzige Person. Hier ist es sinnvoll, Aufgabenbereiche aufzuteilen und umzustrukturieren. Unternehmen möchten erfolgreich sein und wachsen, wofür sie Personal benötigen, um in neuen Bereichen zu expandieren. Im Marketing sind viele etablierte Kanäle bereits gesättigt, weshalb ein Umdenken erforderlich ist, um erfolgreich zu bleiben. Neue Methoden, Denkweisen und frischer Wind können Unternehmen dabei unterstützen.

    Welche Probleme stellen diese neuen Jobs für Recruiter dar?

    Die Studie zeigt, dass Recruiter:innen bei der Suche nach passenden Bewerber:innen für neue Jobs auf einige Schwierigkeiten stoßen. Besonders herausfordernd ist es, Bewerber:innen mit der richtigen Qualifikation zu finden, was laut der Befragten das Hauptproblem ist. Außerdem ist es schwierig, die Gehaltsvorstellungen der Bewerber:innen zu erfüllen, was den Wettbewerb um Talente erschwert. Auf dem dritten Platz folgt das Problem, dass Bewerber:innen oft nicht über die passenden Fähigkeiten verfügen.

    Ein weiteres Problem ist die hohe Fluktuation. Es ist bereits schwierig genug, geeignete Mitarbeiter:innen zu finden, aber es ist ebenso schwierig, sie langfristig zu halten. Obwohl Unternehmen verschiedene Benefits anbieten, ist die Wechselbereitschaft nach wie vor hoch.

    Fazit zu den neuen Jobs 2023

    Die Dynamik der Arbeitswelt zeigt, dass die Nachfrage nach den neuen Berufen, insbesondere im Marketing, unaufhaltsam ist. Der Fortschritt der Künstlichen Intelligenz erfordert zudem zusätzliche Arbeitsplätze für Datenanalyse und -management. Ohne solche Kompetenzen ist es schwierig, in der heutigen Zeit erfolgreich zu sein. Es ist daher wichtig, dass Unternehmen und Recruiter:innen sich mit diesen neuen Jobs auseinandersetzen, um das notwendige Personal zu finden und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

    Mehr dazu gibt es auf der DRX 2024 am 25. und 26. April 2024 in Düsseldorf!

    Disclaimer: Dieser Text wurde in seiner Ursprungsform von Mitarbeitern der Digital Beat GmbH erstellt und von einer KI angepasst.

  • Performance Recruiting – Jobbörse Social Media?

    Performance Recruiting – Jobbörse Social Media?

    Was ist Performance Recruiting?

    Vielleicht bist du noch nicht mit dem Begriff Performance Recruiting vertraut, aber du hast wahrscheinlich schon von Performance Marketing gehört. Der ähnliche Name ist kein Zufall, da die Methoden sehr ähnlich funktionieren. Performance Marketing bezieht sich auf datengetriebenes Marketing, bei dem Kennzahlen verwendet werden, um messbare Interaktionen und die Verfolgung von Key Performance Indicators (KPIs) zu beschreiben. Im Grunde genommen zielt das Performance Marketing darauf ab, ausgewählte Zielgruppen durch gezielte Kampagnen auf verschiedenen Kanälen anzusprechen und so die Effektivität des Marketings zu erhöhen, neue Kund:innen zu gewinnen und die Bindung mit bestehenden Kund:innen zu vertiefen.

    Die Idee für Performance Recruiting stammt aus dem Marketing, genauer gesagt aus dem Performance Marketing. Beim Performance Recruiting werden Stellenanzeigen wie Marketingkampagnen aktiv beworben und die Leistung wird anhand von Kennzahlen gemessen. Im Grunde genommen geht es darum, potenzielle Kandidat:innen aktiv anzusprechen und zu umwerben, ähnlich wie bei Marketingkampagnen. Beim Performance Recruiting liegt der Fokus also darauf, dass Arbeitgeber:innen Kandidat:innen ansprechen und nicht umgekehrt.

    Wie funktioniert Performance Recruiting?

    Ähnlich wie beim Performance Marketing hast du beim Performance Recruiting die Möglichkeit, gezielt auszuwählen, welche Zielgruppe welche Stellenanzeige zu sehen bekommt. Hierbei ist ein präzises Targeting notwendig. Du kannst den Erfolg der Kampagnen durch Kennzahlenüberwachung messen.

    Durch das Bewerben von Stellenanzeigen machst du das Unternehmen präsenter und die Zielgruppe aktiv darauf aufmerksam, dass offene Stellen verfügbar sind. Die Platzierung der Anzeigen und die ausgesprochene Zielgruppe spielen dabei eine wichtige Rolle. Durch eine gezielte Ausrichtung können passende Bewerber:innen leichter gefunden werden. Das Performance Recruiting spricht auch passiv suchende Bewerber:innen an, da die Anzeigen unabhängig von ihrer aktiven Suche ausgespielt werden. Dadurch kannst du das Recruiting verbessern und du findest Menschen, die auch tatsächlich für das Unternehmen arbeiten wollen.

    Auf welchen Plattformen ist das sinnvoll?

    Das Performance Recruiting ist insbesondere für den digitalen Raum geeignet und findet seine Anhänger:innen auf Plattformen wie Facebook, Google, YouTube, LinkedIn, Instagram, TikTok und Amazon. Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok eignen sich, da viele Menschen dort viel Zeit verbringen und auch bei passiver Suche Anzeigen erhalten können. Über diese Kanäle erreichst du Zielgruppen, die auf anderen Portalen nicht zu finden sind. LinkedIn und Xing sind aufgrund ihrer Ausrichtung auf den Arbeitsbereich geeignet, während Google, Amazon und YouTube aufgrund ihrer hohen Nutzerzahlen und des Einsatzes von Performance Marketing ebenfalls Möglichkeiten für das Performance Recruiting bieten. Somit hast du bei dieser Methode die Freiheit, die Plattform und Dauer der Kampagne nach deinen Bedürfnissen zu wählen.

    Was sind die wichtigsten Kennzahlen und Kosten?

    Ähnlich wie beim Performance Marketing gibt es auch beim Performance Recruiting wichtige Kennzahlen zur Bewertung von Kampagnen. Dazu gehört die Reichweite, die Auskunft darüber gibt, wie viele Personen du durch die Anzeige erreicht hast. Ebenso sind Impressions von Bedeutung, um zu ermitteln, wie oft die Anzeige auf dem Bildschirm angezeigt wird. Dabei kann die Anzeige mehrfach erscheinen und führt somit zu mehr Impressionen als Personen. Zusätzlich spielen Click- und Conversion-Rate eine Rolle. Erstere gibt die Anzahl der Klicks auf die Anzeige im Verhältnis zu den Impressionen an, während die Conversion-Rate die Anzahl der Bewerber:innen beschreibt, die tatsächlich in den Bewerberpool kommen. Obwohl diese Zahl in der Regel gering ist, ist sie besonders wichtig, um die Leistung der Anzeige zu bewerten.

    Beim Performance Recruiting fallen ebenso wie beim Performance Marketing Kosten an, die von verschiedenen Faktoren abhängen. Hierbei spielen vor allem die Zielgruppe, die Reichweite und die Anzahl der Klicks eine wichtige Rolle. Eine grobe Schätzung für die Kosten einer durchschnittlichen Recruiting-Kampagne liegt zwischen 1000 Euro und 2500 Euro.

    Welche Vorteile bietet dieses Recruiting?

    Das Performance Recruiting bringt zahlreiche Vorteile für deine Personalbeschaffung mit sich. Indem du gezielte Anzeigen schaltest, erreichst du eine höhere Reichweite und sprichst genau die Zielgruppe an, die du benötigst. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Menschen aktiv oder passiv auf Jobsuche sind, da sie die Anzeigen über verschiedene Social-Media-Plattformen und Webseiten erhalten. Auf diese Weise steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Performance Recruiting erfolgreich ist.

    Das Performance Recruiting ist eine aufstrebende Methode, die Teil der Recruiting-Trends 2023 ist und noch nicht weit verbreitet ist. Mit dieser Methode erhältst du vor allem Antworten von Menschen, die sich wirklich für deine Stelle bewerben wollen. Indem du sie an unerwarteten Orten ansprichst, besteht eine höhere Chance, dass sie sich für dein Unternehmen interessieren und nicht nur für die Branche im Allgemeinen. Diese Methode zielt insbesondere auf Menschen ab, die nicht aktiv auf der Suche nach Jobs sind. Du spielst die Anzeige aus, daher sind die Bewerber:innen eher geneigt, sich für dein Unternehmen zu entscheiden und nicht nach weiteren Jobs zu suchen. Dadurch haben Bewerber:innen eine aktive Entscheidung für dein Unternehmen getroffen.

    Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die kreative Freiheit, die du bei der Gestaltung der Stellenausschreibung hast. Du bist nicht auf Standardtexte beschränkt, sondern kannst dich frei entfalten und deine Anzeige individuell gestalten. Du kannst verschiedene Elemente hinzufügen, wie beispielsweise Call-to-Action-Buttons, Quizze oder animierte Videos, um deine Anzeige noch ansprechender zu gestalten.

    Fazit zu Performance Recruiting

    Das Performance Recruiting bietet eine effektive Möglichkeit, um Mitarbeiter:innen durch hohe Reichweite für dein Unternehmen zu gewinnen. Mit diesem Ansatz bist du einem Trend voraus, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch die zielgerichtete Ansprache erreichst du genau die Menschen, die für dein Unternehmen relevant sind. Da das Performance Recruiting eng mit dem Performance Marketing verbunden ist, ist es leicht verständlich. Obwohl der Aufwand und die Kosten nicht unerheblich sind, sind sie im Verhältnis zum Erfolg akzeptabel. Da das Performance Recruiting noch nicht weit verbreitet ist, hast du gute Chancen, die besten Talente für dein Unternehmen zu gewinnen, bevor sie von anderen Unternehmen abgeworben werden.

    Mehr Themen wie dieses erfährst du auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!

    Disclaimer: Dieser Text stammt in seiner Ursprungsform von Mitarbeitern der Digital Beat GmbH und ist von einer KI angepasst

  • Tipps für die perfekte Stellenausschreibung

    Tipps für die perfekte Stellenausschreibung

    Anforderungsprofil vs. Aufgabenprofil

    Die perfekte Stellenausschreibung ist dein Aushängeschild für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter:innen. Ein Anforderungsprofil ist wichtig und sollte nach wie vor Teil deiner Stellenausschreibung sein. Es sollte jedoch nicht zu stark im Fokus stehen und das aus mehreren Gründen:

    • Anforderungsprofile werden von Bewerber:innen nicht mehr so ernst genommen. Viel wichtiger ist für die meisten Bewerber:innen das Aufgabenprofil. Denn Bewerber:innen suchen nach Aufgaben, mit denen sie sich identifizieren können und nicht nach Anforderungen, die an sie gestellt werden. 
    • Ein gutes Aufgabenprofil gibt den Bewerber:innen bereits die Möglichkeit, zu reflektieren: Ist das eine Tätigkeit, die ich machen möchte? Traue ich mir das zu? Reichen meine Fähigkeiten und Skills dafür? Aufgabenprofile sollten daher präzise und gut formuliert sein, denn das erleichtert die Selbsteinschätzung der Bewerber:innen und hilft, Fehlbewerbungen zu vermeiden. Schwammig formulierte Aufgabenprofile führen zwar zu mehr Bewerbungen, verkomplizieren aber am Ende den Bewerbungsprozess nur, da sich mehr unpassende Kandidat:innen melden.
    • Lange Anforderungsprofile können gute Bewerber:innen auch davon abhalten, sich auf eine Stelle zu bewerben, weil sie zum Beispiel merken, dass sie nicht alle Anforderungen erfüllen, dass sie den „falschen“ Studienabschluss haben oder ein anderes Kriterium nicht erfüllen, das vermeintlich wichtig ist. Es wirkt außerdem sympathischer zu zeigen: Das kannst du bei uns machen, als das wollen wir von dir haben.

    Authentische Bilder für die perfekte Stellenausschreibung

    Wenn dein Recruiting-Tool es zulässt, dann verwende in deiner Stellenausschreibung Bilder von echten Mitarbeiter:innen. Auf diese Weise bekommen deine Bewerber:innen von Anfang einen realistischen Einblick. Sie sehen bereits potenzielle Kolleg:innen und Arbeitsplätze. Das macht deine Stellenausschreibung nicht nur authentisch und sympathisch, es führt nachweislich auch zu höheren Klickraten deiner Stellenausschreibung.

    Dokumenten-Upload als Conversion-Killer

    Einen kompletten CV oder gar komplette Bewerbungsunterlagen hochzuladen, hält viele Bewerber:innen zunächst von einer Bewerbung ab. Die Gründe: Der Aufwand ist zu hoch ist und die Gelegenheit oft nicht passend. Dazu müssen wir verstehen, dass Bewerber:innen bei vielen Gelegenheiten nach Stellenanzeigen suchen oder auch spontan darauf stoßen, zum Beispiel beim Surfen mit dem Handy in der Bahn oder über eine Ad in einer Social-Media-Kampagne. Ist die Hürde hier zu groß, wird die Bewerbung auf später geschoben und dann vielleicht vergessen. Potenzielle Kandidat:innen gehen so verloren. Besser ist es, ein Formular aufzusetzen, in dem Interessierte möglichst einfach schon ein paar Eckdaten eingeben können. Das können die Kontaktdaten und Antworten auf ein paar Fragen sein. So können Bewerber:innen ihr Interesse zeigen und potenzielle Kandidat:innen gehen nicht verloren.

    Bitte keine Kreativität bei Jobtitel und Berufsbezeichnung

    Der Titel einer perfekten Stellenausschreibung ist verständlich und zielgruppenorientiert formuliert, d.h. im Hinblick auf die Bewerber:innen, die du erreichen willst. Du suchst einen Vertriebsmitarbeiter? Dann sag das so! Niemand wird auf die Idee kommen nach “Verkaufsguru” zu suchen. Originelle Jobtitel können zudem schnell etwas lächerlich wirken und ernstzunehmende Kandidat:innen von einer Bewerbung abhalten. Auch interne Berufsbezeichnungen haben hier nichts verloren. Bei synonymen Bezeichnungen hilft ein Blick in Google Trends, um herauszufinden, welche Bezeichnung gerade das höchste Suchvolumen hat. 

    Nur echte Benefits zählen

    Es gibt frisches Obst und deine Mitarbeiter:innen müssen auf der Arbeit nicht verdursten? Das ist schön, aber kein echter Benefit. Was als Benefit wahrgenommen wird und was nicht, entscheiden am Ende die Bewerber:innen. Und Studien zeigen: Natürlich sind das eher die Benefits, die auch einen echten Mehrwert bieten. Eine wichtige Studie zu dem Thema kommt von Willis Towers Watson. Er fand heraus, dass dabei besonders finanzielle und gesundheitliche Aspekte im Vordergrund stehen.
    Spätestens seit der Corona-Pandemie ist es auch die Aufgabe von Unternehmen, das emotionale und körperliche Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter:innen zu fördern. Das kann über eine kostenlose Urban-Sports-Mitgliedschaft passieren oder über Coaching-Angebote. Wenn dein Unternehmen solche Benefits nicht anbietet, solltest du als Recruiter:in auf die Wichtigkeit solcher Elemente für deine perfekte Stellenausschreibung aufmerksam machen.

    Benefits sind auch eine Generationenfrage

    Studien zeigen außerdem, dass Benefits auch ein Generationen-Thema sind. So legt die Generation Z vor allem Wert auf Flexibilität in Ort und Zeit und die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Jobsicherheit tritt hier stark in den Hintergrund, weil Angehörige der Generation Z eine hohe Wechselbereitschaft mitbringen. Anders sieht das bei den Boomern und Generation Y aus: Hier spielt Jobsicherheit noch eine größere Rolle. Angehörige dieser Generation könnten sich von Aussagen wie: „Im Schnitt arbeiten Mitarbeiter:innen XY Jahre in unserem Unternehmen“ angezogen führen, während Generation Z viel mehr Wert auf Homeoffice und flexible Arbeitszeiten legt. Die genannten Benefits sollten daher auch zur Zielgruppe passen. Oder du formulierst sie so, dass sich auch unterschiedliche Zielgruppen angesprochen fühlen.

    Die Unternehmenskultur greifbar machen

    Deine ganze Stellenausschreibung sagt indirekt etwas über die Unternehmenskultur aus. Das kannst du dir zunutze machen, indem du genau überlegst, wie du etwas formulierst. Ein einfaches Beispiel: Wenn du sagst: “Wir haben einen Kicker” oder „Wir haben eine Dartscheibe”, denn das sagt nichts darüber aus, ob diese auch benutzt werden. Sag lieber: “Wir veranstalten regelmäßig Kicker- und Dart-Turniere”, denn so triffst du gleichzeitig eine Aussage über die Kultur, die in deinem Unternehmen herrscht. Etwa, dass das Miteinander der Mitarbeiter:innen untereinander gefördert wird. 

    Videos für die perfekte Stellenausschreibung

    Videos lassen sich an vielen Punkten in den Bewerbungsprozess einbinden und sind ein Muss für die perfekte Stellenausschreibung. Sie geben Bewerber:innen die Chance, mehr über das Unternehmen zu erfahren und erhöhen dadurch den Team-Fit. Denn dadurch bewerben sich eher die Menschen, die auch glauben, in das Team zu passen. Darum solltest du Videos in deiner Stellenanzeige nutzen:

    • Videos mit echten Mitarbeiter:innen wirken überaus sympathisch und authentisch. Sie sind außerdem viel greifbarer für die Bewerber:innen als lange Unternehmensbeschreibungen.
    • Videos geben Unternehmen die Chance, sich noch einmal anders zu präsentieren. Sie können lustig und kreativ gestaltet sein und werden damit sicher die Sympathien der Bewerber:innen wecken.
    • Durch Videos könnt ihr Bewerber:innen bereits viele gute Einblicke in das Unternehmen geben, was Sicherheit bietet und euch nahbarer wirken lässt. Das verbessert nachweislich den Team-Fit in Bewerbungen.
    • Videos lassen sich an vielen Punkten in den Bewerbungsprozess einbinden. Zum Beispiel als Ad in einer Social-Media-Kampagne, die Bewerber:innen erst auf die Stelle aufmerksam machen. Oder aber auch als längeres Video auf der Unternehmensseite.
    • Videos optimieren auf diese Weise auch die Candidate Experience.

    Ein gut gemachtes Video ist deshalb für beide Seiten eine Chance: Unternehmen können sich besser präsentieren, Bewerber:innen mehr erfahren.

    Du willst mehr Tipps wie diese und hast Lust auf einen Austausch auf Augenhöhe? Dann sicher dir jetzt dein Ticket für die DRX- die digital Recruting Conferenz & Expo am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf! Hier erfährst du alles über modernes Recruiting und erhältst an zwei Tagen die besten Tipps von über 50 Speakern.

    Häufige Fragen (FAQ) zu der perfekten Stellenausschreibung

    Was sind die wichtigsten Elemente in einer Stellenausschreibung?

    Alle Elemente sind gleichermaßen wichtig und sollten präzise und genau formuliert werden. Bewerber:innen legen vor allem Wert auf ein gutes Aufgabenprofil, weil sie anhand dessen abschätzen, ob sie sich mit der Tätigkeit identifizieren können.

    Welche Benefits gehören in eine Stellenausschreibung?

    Studien zeigen, dass Mitarbeiter:innen vor allem finanzielle Benefits und solche zur Gesundheitsvorsorge schätzen. Ein Kicker und Gratis-Obst überzeugen weniger.

    Wie wichtig sind vollständige Bewerbungsunterlagen?

    Für den Erstkontakt reichen Kontaktdaten, die über ein einfaches Formular erfasst werden können. Ein Dokumentenupload kann hier zum Conversion Killer werden und sollte erst im nächsten Schritt verlangt werden.