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  • Rage Applying: Merke, wann es Bewerber:innen wirklich ernst meinen

    Rage Applying: Merke, wann es Bewerber:innen wirklich ernst meinen

    Was ist Rage Applying?

    Der Begriff „Rage Applying“ bezeichnet buchstäblich das „wütende Bewerben“. Dadurch wird die Bedeutung dieses Trends deutlich, bei dem Mitarbeiter:innen aufgrund von Ärger oder Frustration über ihre:n aktuelle:n Arbeitgeber:in sich wahllos bei anderen Unternehmen bewerben. Dies geschieht oft impulsiv aufgrund ihrer aktuellen unglücklichen Situation. Obwohl bereits der Wunsch besteht, sich für eine neue Stelle zu bewerben, scheint es unwichtig zu sein, bei welchem Unternehmen diese Stelle ist – Hauptsache, sie sind weg.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter:innen nach neuen Jobs suchen. Besonders junge Menschen verspüren keinen Drang, sich in einem Unternehmen niederzulassen, und haben keine Bedenken hinsichtlich Loyalität gegenüber ihren Arbeitgeber:innen. Mit dem Begriff „Rage Applying“ erhält die Suche nach einem neuen Job eine Intention. Mitarbeiter:innen suchen aufgrund ihrer Unzufriedenheit nach besseren Möglichkeiten.

    Warum gibt es Rage Applying?

    Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Jobs. Personalverantwortliche können viel dazu beitragen, dass Mitarbeiter:innen zufrieden sind. Dennoch gibt es manchmal Umstände, die außerhalb des Einflussbereichs der Personalabteilung liegen. Einer der Hauptgründe dafür ist das Gehalt. Wenn Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen in dieser Hinsicht nicht zusammenpassen, erwägen viele einen Jobwechsel. Frustration und Unzufriedenheit überlagern alles und es kann keine gesunde Arbeitsbeziehung mehr bestehen.

    Solche Trends treten immer wieder auf, und auch das wütende und wahllose Bewerben bei anderen Unternehmen ist keine neue Erscheinung. Mitarbeiter:innen erhoffen sich dadurch, einen besseren Job zu finden. Insbesondere das Gehalt spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser Trend wurde vor allem über soziale Medien wie TikTok bekannt gemacht.

    Was ist die Gefahr beim Rage Applying?

    Mitarbeiter:innen versuchen durch „Rage Applying“ ihre negativen Gefühle zu kompensieren und eine neue Stelle zu finden, die diese nicht mehr auslöst. Es kann jedoch gefährlich sein, dem Druck und den Gefühlen auf diese Weise nachzugeben. Nur weil sich jemand bei neuen Unternehmen bewirbt, bedeutet das noch lange nicht, dass eine Zusage erfolgt. Die Bewerber:innen können auch abgelehnt werden. Dadurch entsteht ein neuer Kreislauf der Unzufriedenheit, da die negativen Gefühle, die durch Ablehnung entstehen, die emotionale Welt dominieren. Die Situation verschlimmert sich dadurch nur weiter.

    Wenn ein:e Mitarbeiter:in schnell aus einem Unternehmen ausscheiden möchte, besteht die Gefahr, dass er:sie den nächstbesten Job annimmt. Wenn Mitarbeiter:innen sich nicht gründlich mit dem Unternehmensprofil auseinandersetzen, kann die neue Stelle genauso traumatisch sein. Dadurch geraten diese Menschen in einen Teufelskreis, aus dem sie schwer entkommen können.

    Quiet Firing und Quiet Quitting – hängen die Trends mit Rage Applying zusammen?

    Die Trends „Quiet Firing“ und insbesondere „Quiet Quitting“ sind eng mit dem Rage Applying verbunden. Beim Quiet Firing versuchen Arbeitgeber:innen, die Mitarbeiter:innen auf direkte oder indirekte Weise dazu zu drängen, selbst zu kündigen. Da Arbeitnehmer:innen dieses Verhalten in der Regel bemerken, entsteht der Wunsch, sich schnellstmöglich um eine andere Stelle zu bemühen. Dadurch liegt die Kündigung dann auf Seiten der Arbeitnehmer:innen und nicht des Unternehmens.

    Beim Quiet Quitting oder auch „Act Your Wage„-Trend handelt es sich um Mitarbeiter:innen, die nur noch das tun, wofür sie bezahlt werden. Das bedeutet, dass sie keine Überstunden mehr akzeptieren und sich auch gegen ungerechtes Verhalten zur Wehr setzen. Besonders in der jüngeren Generation ist dieser Trend gegenwärtig. Sie gehen nicht mehr die Extrameile für ihre:n Arbeitgeber:in. Damit soll darauf hingewiesen werden, dass nicht die Arbeit, sondern das Leben im Mittelpunkt stehen sollte. Auch dieser Trend ist eng mit dem Rage Applying verbunden, denn wenn Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen nicht dieselbe Einstellung zur Arbeit haben, entstehen ebenso gravierende Konfliktpunkte. Das Rage Applying stellt somit eine aggressivere und endgültigere Version des Quiet Quittings dar.

    Worauf musst du als Personaler:in achten?

    Für Personaler:innen bedeutet dies, dass sich Bewerber:innen melden könnten, die lediglich an einer bestimmten Stelle, jedoch nicht an Ihrem Unternehmen als Ganzes interessiert sind. Obwohl sie offen sind, für dich und dein Unternehmen zu arbeiten, sind sie möglicherweise nicht so leidenschaftlich für die Werte und Ziele des Unternehmens. Wenn es zu einer Einstellung kommt, besteht die Möglichkeit, dass diese Bewerber:innen schnell unzufrieden sind und sich nach anderen Optionen umsehen. Andererseits haben Sie als Personalverantwortliche natürlich die Möglichkeit, ihnen viel anzubieten, um die Arbeitszufriedenheit zu verbessern.

    Neben Benefits und Gehaltsanpassungen können Sie den Bewerbern regelmäßige Gespräche über ihre Zufriedenheit anbieten, entweder in Form von Mitarbeitergesprächen oder regelmäßigen Meetings. Kommunikation ist der Schlüssel, um Probleme auszuräumen. Ebenso wichtig sind die Aufstiegschancen, die dem Mitarbeiter von Anfang an klar kommuniziert werden sollten, damit er sich ein Bild von der Situation machen kann.

    Durch gezielte Fragen zur Bewerbungsabsicht, zum Wissen über das Unternehmen, zu den Gründen für einen Wechsel oder zur Zufriedenheit mit früheren Arbeitsstellen sowie zu den Erwartungen an das neue Unternehmen kann schnell herausgefunden werden, wie ernsthaft ein:e Bewerber:in diese Bewerbung meint. Auf diese Weise lässt sich ableiten, ob jemand eine ernsthafte Bewerbung abgegeben hat oder wahrscheinlich wahllos mehrere eingereicht hat.

    Fazit zu Rage Applying

    Rage Applying ist ein neuer Begriff für einen Trend, der bereits seit geraumer Zeit existiert. Die Unzufriedenheit mit einem:r Arbeitgeber:in ist ein starker Anreiz, nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Daher sollten Personaler:innen in ihrem eigenen Unternehmen auf ihre Mitarbeiter:innen achten und Gespräche anbieten, um die allgemeine Unzufriedenheit anzusprechen. Wenn Bewerber:innen durch Rage Applying zu dir gelangt sind, können Sie durch gezielte Fragen im Bewerbungsgespräch herausfinden, ob sie es ernst meinen. Wenn Bewerber:innen und Mitarbeiter:innen zufrieden sind, verringert sich das Risiko, dass sie sich dem Rage Applying anschließen.

    Weitere Themen gibt es auf der DRX 2024 am 21. und 22. März 2024!

    Disclaimer: Dieser Text wurde in seiner Ursprungsform von Mitarbeitern der Digital Beat GmbH erstellt und von einer KI angepasst.

  • Act your Wage, Hustle Culture und Co: Diese Einstellungen spalten die Gen Z

    Act your Wage, Hustle Culture und Co: Diese Einstellungen spalten die Gen Z

    Die Generation Z tritt allmählich in den Arbeitsmarkt ein. Während einige von ihnen sich anpassen, gibt es andere, die rebellieren und dies auf ganz unterschiedliche Weise. Sie wollen die alten Arbeitsmuster aufbrechen und setzen sich für eine Revolution auf dem Arbeitsmarkt ein. Dies stößt bei einigen Menschen auf Widerstand. Derzeit sind insbesondere die beiden Gegensätze „Act Your Wage“ und „Hustle Culture“ bekannt.

    Was ist der Act your Wage-Trend?

    Der Trend „Act Your Wage“ der Gen Z bedeutet, dass Arbeitnehmer:innen entsprechend ihrer Bezahlung arbeiten sollten. Das bedeutet, dass sie ihr Arbeitspensum und ihre Kapazitäten an ihren Lohn anpassen sollten. Im Gegenzug sollen Mitarbeiter:innen keine Überstunden machen und Termine außerhalb der Arbeitszeit nicht für Termine zur Verfügung stehen, z.B. spät abends oder am Wochenende. Das Ziel ist es, nur die vertraglich vereinbarte Zeit für die Arbeit zu nutzen.

    Dieser Trend ähnelt dem bekannten „Quiet Quitting“. Hier geht es ebenfalls darum, nur so viel zu arbeiten, wie die Kapazitäten und das Gehalt es zulassen. Der Unterschied ist jedoch, dass „Quiet Quitting“ eher leise und unbemerkt abläuft, während „Act Your Wage“ lautstark und auffällig ist.

    Was ist das Ziel des Act your Wage-Trends?

    Die jungen Menschen streben danach, zu verhindern, dass der Job der Mittelpunkt ihres Lebens wird. Darüber hinaus soll der Druck auf die Mitarbeiter:innen reduziert werden, um mentale Gesundheitsprobleme zu verringern. Dies bedeutet, dass Mitarbeiter:innen klare Grenzen setzen und „Nein“ sagen, wenn sie ihre Kapazität erreicht haben. Das Ziel ist nicht, dass die Mitarbeiter:innen weniger arbeiten, sondern dass Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen die vereinbarten Rahmenbedingungen einhalten und nicht überschreiten.

    Die Gen Z legt großen Wert auf ihre mentale Gesundheit sowie auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Der Job sollte nich zu einer Belastungsquelle werden, obwohl er nicht vernachlässigt oder schlecht gemacht werden soll. Arbeitgeber sollten verstehen, dass Überstunden und hoher Druck keine Selbstverständlichkeit sind und ein Verständnis dafür entwickeln.

    Was meint die Hustle Culture?

    Die Hustle Culture verfolgt dagegen einen ganz anderen Ansatz und stellt die Arbeit in den Mittelpunkt, wobei der Erfolg und die Leistung im Vordergrund stehen. Dies bedeutet, dass Überstunden, Erfolgsdruck und Überlastung in Kauf genommen werden. Die That-Girl-Videos zeichnen ein besonders kritisches Bild davon:

    Das That-Girl-Video

    Hierbei handelt es sich meist um Videos, in denen Frauen die Hustle Culture verkörpern. Sie zeigen ihren produktiven 24-Stunden-Tag, indem sie um 5 Uhr aufstehen, Sport treiben, sich von Smoothies ernähren und kontinuierlich produktiv auf der Arbeit sind. Dadurch wollen sie zu ihrer besten Version werden und sich ständig verbessern und optimieren, um erfolgreich zu sein. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich gilt, dass nur durch kontinuierliche Selbstoptimierung Erfolg möglich ist. Die Betonung liegt dabei auf Produktivität und Erfolg, während Pausen, Freizeit und die mentale Gesundheit in den Hintergrund geraten. Diese Denkweise entspricht der leistungsorientierten Gesellschaft und reiht sich in die lange bestehende Tradition ein.

    Woher kommen diese Trends?

    Die Entstehung dieser Trends geht auf die sozialen Medien zurück, wobei TikTok als Vorreiter gilt. Da sich auf dieser Plattform hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene, also die Gen Z, aufhalten, finden diese Trends dort Anklang und werden populär. Inzwischen sind ähnliche Inhalte auch auf anderen sozialen Medien wie Instagram, LinkedIn oder YouTube zu finden.

    Was ist problematisch an diesen Trends?

    Der Trend Act your Wage zielt darauf ab, einen ausgewogenen Lebensstil zu fördern, bei dem Mitarbeiter:innen ihre Arbeit erledigen, aber weder Überstunden noch Überarbeitung dominieren. Work-Life-Balance und Freizeit stehen daher hoch auf der Prioritätenliste, ebenso wie die mentale Gesundheit. Es geht nicht darum, weniger zu arbeiten oder einen schlechten Job zu machen, sondern darum, vernünftige Rahmenbedingungen einzuhalten. Allerdings gibt es bei der älteren Generation oft Vorbehalte gegenüber diesem Trend, und das Thema bleibt heiß diskutiert.

    Auch die Hustle Culture ist keine ideale Lösung. Obwohl sie zur Selbstoptimierung ermutigt und dazu, erfolgreich und produktiv zu sein, kann zu viel Arbeit und zu viel Druck krank machen. Es ist kein Geheimnis, dass ständiger Erfolgsdruck, zu wenig Entspannung und permanente Aktivität psychische und physische Gesundheitsprobleme verursachen können.

    Die aktuelle Weltlage spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider, da die Menschen durch die Pandemie, Krieg und Wirtschaftskrisen bereits müde und gestresst sind. Daher brauchen sie nicht noch mehr Stress durch die Arbeit. Viele Menschen fühlen sich erschöpft und unzufrieden.

    Was können Personaler tun?

    Als Personaler:in solltest du die Meinungen der Gen Z berücksichtigen und sie aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Denn obwohl sie noch neu im Arbeitsmarkt sind, sind sie die Zukunft. Die älteren Generationen verlassen langsam aber sicher den Arbeitsmarkt, daher sollten überholte Arbeitsweisen ebenfalls ausgemustert werden. Besonders gefragt sind flexible Arbeitszeiten und Stressmanagement. Die Möglichkeit, bei der Arbeit Freiheit zu genießen, ist bei allen Generationen beliebt, nicht nur bei der Gen Z. Als Personaler solltest du deshalb aufgeschlossen und verständnisvoll sein, anstatt Dinge zu erzwingen, die nur auf Widerstand stoßen. Offene und transparente Kommunikation mit allen Generationen kann dazu beitragen, dass sich die Mitarbeiterzufriedenheit verbessert und ein gutes Arbeitsklima entsteht.

    Fazit zu Act your Wage und Hustle Culture

    Der Trend „Act your Wage“ setzt sich für einen ausgewogenen Lebensstil ein, der sowohl Arbeit als auch Freizeit und Work-Life-Balance berücksichtigt. Dieser Ansatz wird von der Gen Z vorangetrieben, die die Arbeits- und Denkmuster, die in der Vergangenheit festgelegt wurden, aufbrechen will. Dies stößt jedoch auf Widerstand bei älteren Generationen und Anhängern der Hustle Culture, die auf ständige Selbstoptimierung und Erfolg ausgerichtet sind und dabei oft ihre Gesundheit vernachlässigen. Jeder sollte jedoch frei entscheiden können, wie er arbeiten möchte, ohne dafür kritisiert zu werden. Personaler:innen können dazu beitragen, indem sie auf die Wünsche und Bedenken der Mitarbeiter:innen eingehen, ohne zu verurteilen.

    Weitere Themen gibt es auf der DRX 2024 am 21. und 22. März 2024!

    Disclaimer: Dieser Text wurde in seiner Ursprungsform von Mitarbeitern der Digital Beat GmbH erstellt und von einer KI angepasst.

  • Recruiting-Trends 2023: 7 Trends zum sicherem Erfolg

    Recruiting-Trends 2023: 7 Trends zum sicherem Erfolg

    Trends sind wichtig, damit du mit deinem Recruiting nah am Zeitgeschehen bleibst, wir listen dir 7 Recruiting-Trends auf, mit denen du dich dieses Jahr unbedingt beschäftigen musst.

    Recruiting-Trend 1: Künstliche Intelligenz im Recruiting

    ChatGPT hat künstliche Intelligenz und Chatbots ins Rampenlicht gerückt. Google und China planen eigene Chatbots, die mit ChatGPT konkurrieren sollen. Im Bereich des Recruitings können künstliche Intelligenzen besonders gut bei Aufgaben eingesetzt werden, die auf Mustererkennung basieren. Wiederkehrende Aufgaben wie die Bewerberkommunikation oder auch Terminvereinbarungen können guten Gewissens an KIs übergeben werden. Zudem können KIs Bewerbungsunterlagen nach bestimmten Keywords durchsuchen und anhand von Kriterien eine Vorsortierung vornehmen. Indem die KI Muster erkennt, kann sie diese Aufgabe bei allen Bewerbungen mit spezifischen Kriterien ausführen.

    Recruiting-Trend 2: Green Recruiting

    Auch Green Recruiting zählt zu den Recruiting-Trends 2023. Im Recruiting wird Nachhaltigkeit zunehmend wichtiger. Nachhaltige Strukturen und Prozesse helfen dabei, neue Mitarbeiter:innen zu finden und das Unternehmensimage positiv zu prägen. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von digitalen Tools zur Personalsuche, anstatt auf Flyer oder Print-Anzeigen zu setzen. Auch die Einsparung von Papier durch digitales Bewerbermanagement trägt zum Umweltschutz bei. Für Bewerbungsgespräche kann die klimaneutrale Anreise empfohlen oder diese online durchgeführt werden, sofern keine klimaneutrale Anreise möglich ist. Darüber hinaus ist es wichtig, ehrlich und transparent zu sein und kein Greenwashing zu betreiben, indem das Unternehmen als umweltfreundlich dargestellt wird, obwohl es nicht den tatsächlichen Praktiken entspricht.

    Recruiting-Trend 3: Performance Recruiting

    Das erfolgreiche Targeting aus dem Marketing kannst du auch im Recruiting einsetzen, um eine spezifische Zielgruppe gezielt anzusprechen und die Stelle passend zu besetzen. Performance Recruiting-Anzeigen laufen über Social-Media-Kanäle, um die Zielgruppe anhand von Alter, Erfahrung sowie Interessen genau zu definieren. Mit der riesigen Reichweite von Social Media erhöhen sich die Chancen, aber es können auch engmaschige Filter eingesetzt werden, um zielgerichtet und kosteneffizient zu arbeiten. Dadurch spart man Zeit und bekommt nur Bewerber:innen, die tatsächlich Interesse haben. Dadurch gehören sie zu den wichtigsten Recruiting-Trends in diesem Jahr.

    Recruiting-Trend 4: Employer Branding und Candidate Experience

    Das Konzept des Employer Brandings hat sich in den letzten Jahren etabliert und bezieht sich auf den Prozess der Schaffung einer Arbeitgebermarke. Dabei werden verschiedene unternehmerische Maßnahmen ergriffen, um die eigene Marke zu stärken und das Unternehmen als attraktive:n Arbeitgeber:in zu präsentieren. Eine starke Employer Brand verbessert das Image des Unternehmens und erhöht dessen Attraktivität für potenzielle Bewerber:innen. Während des Bewerbungsprozesses entsteht die sogenannte Candidate Experience, die sich aus sämtlichen Interaktionen zwischen Bewerber:innen und Unternehmen ergibt. Jeder Berührungspunkt mit dem Unternehmen beeinflusst die Meinung der Bewerber und kann dessen Entscheidung beeinflussen. Eine positive Candidate Experience trägt somit zur Stärkung der Employer Brand bei.

    Recruiting-Trend 5: Flexible Work

    Die herkömmlichen Arbeitsmodelle mit festen Kernarbeitszeiten und einer typischen 9-to-5 Arbeitszeit gehören längst der Vergangenheit an. Die COVID-19-Pandemie hat den Wunsch nach flexibleren Arbeitsmöglichkeiten verstärkt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass flexible Work auch zu den Recruiting-Trends gehört. Homeoffice, Remote Work und flexible Arbeitszeiten bis hin zu ganzen flexiblen Arbeitswochen gewinnen an Beliebtheit. Unternehmer:innen sind gefordert, ihre Arbeitsmodelle anzupassen und so flexibel wie möglich zu gestalten, um auf die unterschiedlichen Lebensumstände der Mitarbeiter:innen eingehen zu können. Diejenigen, die das schaffen, werden mit motivierten Mitarbeiter:innen belohnt.

    Bei flexiblen Arbeitszeiten kannst du beispielsweise die Kernzeit abschaffen, oder den Arbeitstag auf 6 Stunden reduzieren. Gleiches gilt für die Arbeitswoche, bei der eine 4-Tage-Woche immer beliebter wird. Mitarbeiter:innen begrüßen diese Flexibilität und sind oft bereit, für das gleiche Gehalt zu arbeiten, anstatt für eine Gehaltserhöhung eine 40-Stunden-Woche zu absolvieren. Auch Sabbaticals oder Workations können motivierend wirken. Eine berufliche Auszeit oder die Möglichkeit, Arbeit und Reisen zu verbinden, bieten vielfältige Möglichkeiten.

    Recruiting-Trend 6: Fokus auf Kompetenz nicht auf dem Lebenslauf

    Früher wurden ausschließlich Kandidat:innen rekrutiert, die im Lebenslauf die passenden Antworten liefern konnten. Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium war Pflicht, während andere Fähigkeiten nur als optional angesehen wurden. Doch nur weil ein:e Bewerber:in auf dem Papier qualifiziert erscheint, heißt das noch lange nicht, dass er oder sie auch tatsächlich zum Unternehmen passt. Immer mehr rückt daher der Fokus auf die individuellen Kompetenzen und Stärken eines Kandidaten. Diese Eigenschaften sind manchmal nicht einmal im Lebenslauf aufgeführt, aber dennoch ideal für die zu besetzende Stelle. Insbesondere im Hinblick auf die VUCA-Welt, die durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist, sind flexible und anpassungsfähige Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Angesichts der schnelllebigen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sind es eher diese Fähigkeiten, die zählen, anstatt starrer Punkte im Lebenslauf.

    Recruiting-Trend 7: Corporate Influencer

    Im Jahr 2023 gehören Corporate Influencer zu den führenden Trends im Recruiting. Dabei geht es darum, dass Mitarbeiter:innen ihrem Unternehmen in den sozialen Medien ein persönliches Gesicht geben. Sie teilen nicht nur private Inhalte, sondern auch Erfahrungen von ihrer Arbeit und ihren Aufgaben. Diese Praktik kann im Recruiting eingesetzt werden, um Bewerber:innen einen authentischen Einblick in das Unternehmen zu ermöglichen. Corporate Influencer können auch in einer beratenden Funktion als Vertreter des Unternehmens auftreten und das Recruiting unterstützen. Daher zählen auch sie verdient zu den Recruiting-Trends.

    Mehr Themen wie dieses erfährst du auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!

    Disclaimer: Dieser Text wurde in seiner Ursprungsform von Mitarbeitern der Digital Beat GmbH erstellt und von einer KI angepasst

  • Agiles Arbeiten: So performt dein Team besser denn je.

    Agiles Arbeiten: So performt dein Team besser denn je.

    Agiles Arbeiten – Eine Definition

    Viele Unternehmen werben in den letzten Jahren mit flachen Hierarchien. Und flexiblen Prozessen oder mehr Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit. Das alles sind Teile eines großen Ganzen, das sich unter “agiles Arbeiten” zusammenfassen lässt. Denn unter „Agilität“ wird, frei nach Wikipedia, eine flexible und proaktive Herangehensweise gegenüber Herausforderungen verstanden. Einer der vielen Bereiche, in dem sich unser Arbeitsalltag verändert. Hier erfährst du, warum du auf dem Laufenden bleiben solltest.

    Was sind die Vorteile von agilem Arbeiten?

    Agiles Arbeiten ist vor allem für das Projektmanagement wichtig. Denn wenn dein Team die Produktivität entschieden stärkt, erwarten euch am Ende zufriedenere Kund:innen. Das Ziel: Möglichst zeitnahe erstellen Teams (möglichst fertige) Ergebnisse. 

    Das (vorläufige) Ergebnis erlaubt es dann, Feedback von deinen Kund:innen einzuholen. Früher war es mit strengen Terminplänen so, dass die Bewertung durch Kund:innen erst ganz am Ende eines Prozesses stand. Das ließ entsprechend wenig Raum für Nachbesserungen oder Änderungswünsche. Eine agilere Herangehensweise soll das verhindern, da idealerweise am Ende ein Produkt in gewünschter Qualität steht. Das erfordert von deinem agilen Team jedoch viel Eigenverantwortung und -Initiative.

    Und gerade die sind zunehmend gefragt! Mit gut umgesetztem agilen Arbeiten kannst du deinem Employer Branding einen wichtigen Pluspunkt hinzufügen.

    Wie funktioniert agiles Arbeiten?

    Es gibt viele Möglichkeiten, den Arbeitsalltag flexibler und mit mehr Eigeninitiative zu gestalten. Was genau davon ist nun agiles Arbeiten?

    Klassischerweise wird ein Projekt in “Sprints” eingeteilt. Der Zeitraum eines Sprints umfasst, je nach Unternehmen, ein paar Tage oder mehrere Monate. Die Fortschritte des Projektes werden immer wieder überprüft. Möglichst in kurzen Zeitabständen. Das ermöglicht es, zeitnahe Rückfragen bei Kund:innen zu stellen und die Entwicklung anzupassen.

    Agiles Arbeiten ist also proaktiv als auch reaktiv. Stell’ es dir wie einen Kreislauf vor: Statt mehrerer streng voneinander getrennter Entwicklungsphasen, wechseln sich Planung, Entwicklung und Bewertung kontinuierlich ab. Dementsprechend sollte dein Sprint-Team alle Mitarbeiter:innen zusammenfassen, die für den gesamten Entwicklungsprozess notwendig sind. So können sie autark arbeiten und z. B. Zeitaufwände selber einschätzen. Für viele Bewerber übrigen sein wichtiges Entscheidungskriterium,

    Welche Tools und Methoden gibt es für agiles Arbeiten?

    Hast du dein agiles Team zusammen? Wenn dein Team souverän auf kontinuierliche Änderungswünsche reagieren soll, kann es hilfreiche Tools gebrauchen. Hier findest du die wichtigsten Methoden & Tools, die deinen Mitarbeiter:innen bei einer autarken und flexiblen Arbeitsweise helfen.

    Scrum und ClickUp

    Die Scrum-Methode setzt auf Selbstorganisation. Das Team muss hier wenige Regeln befolgen. Wichtig ist, wie bereits angemerkt, dass sich das Team möglichst interdisziplinär zusammensetzt. Denn ein Scrum Prozess wird in die schon erwähnten Sprints eingeteilt. Für gewöhnlich besteht er aus der Planung des Sprints zu Anfang. Dann erfolgt ein täglicher Austausch, möglichst kurz gehalten. Zum Ende hin können andere Beteiligte ihren Input geben und das Projektteam zieht ein Fazit über seine Arbeit.

    Das klassischste Tool, das für diese Methode der agilen Arbeit verwendet wird, ist ClickUp.

    Kanban

    Kanban blickt auf eine lange Tradition zurück und ist trotzdem noch top-aktuell. Früher wurde gerne eine physische Pinnwand eingesetzt. Heute gibt es auch zahlreiche digitale Pinnwände und Boards, die du nutzen kannst. Unterteilt wird deine Pinnwand wie folgend: “Aufgaben” (Zu bearbeiten), “In Bearbeitung” und “Erledigt”.  Das ist eine einfache Möglichkeit der Visualisierung, da immer ein guter Überblick über Projektstände besteht.

    Vor allem die Zusammenarbeit innerhalb des Teams kann so einfach verbessert werden.

    Design Thinking

    Bei der Methode Design Thinking werden die Nutzer:innenwünsche in den Mittelpunkt des Handels gestellt. Du stehst im ständigen Austausch mit deinen Kund:innen und stellst ihnen gezielte Fragen. Zusammengefasst: Zuerst muss das Team die Kund:innenwünsche verstehen und beobachten. Anschließend werden die Erkenntnisse zusammengetragen, damit aus ihnen Ideen und erste Ergebnisse geschaffen werden können.

    Sehr viele Coaches bieten gezielte Design Thinking-Workshops an.

    Fazit

    Bist du an offenem und schnellem Feedback interessiert? Dann solltest du überlegen, ob du und dein Team nicht agiler arbeiten könnten. Große Projekte in kleinere, einfachere Abschnitte zu unterteilen, kann eine großartige Dynamik freisetzen. Wichtig: Keine Angst. Vor allem, wenn agiles Arbeiten für alle Mitarbeiter:innen neu ist, ist es wichtig, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht wird.

    Wie du auf dem hart umkämpften Arbeitnehmer:innenmarkt die besten Mitarbeiter:innen findest, erfährst du natürlich auch von uns. Wir wünschen euch ein erfolgreiches, agiles Arbeiten!

    Weitere Themen wie dieses erfährst du zudem auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!

    FAQ

    Was genau ist agiles Arbeiten?

    Agiles Arbeiten lässt sich als (Team-) Arbeit mit einer flachen Hierarchie und flexiblen Prozessen beschreiben, denn viel Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit werden hier großgeschrieben.

    Was für agile Methoden gibt es?

    Scrum, Kanban und Design Thinking sind die Methoden, die du kennen solltest. Sie unterscheiden sich, wollen aber dasselbe: möglichst hohe Kund:innenzufriedenheit durch kontinuierlichen Austausch und schnelles Feedback.

    Wie arbeitet ein agiles Team?

    Möglichst autark. Deswegen sollte ein agiles Team alle wichtigen Disziplinen abdecken, die für die Produkterstellung benötigt werden. So können deine Mitarbeiter:innen selbstständig handeln und schneller Ergebnisse erzielen.