Schlagwort: Social Media

  • Johanna Geisler im Kurz-Interview zu Social Recruiting

    Johanna Geisler im Kurz-Interview zu Social Recruiting

    Johanna Geisler, welche Herausforderungen begegnen uns heutzutage im Recruiting?

    Heutzutage verlieren viele Unternehmen den Fokus aus den Augen: die Candidate Experience. Es wird viel über Zahlen gesprochen und der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt. Meiner Meinung nach sollte viel mehr die persönliche Bindung aufgebaut werden – dann wird die Erreichung der Hiring-Zahlen (fast) zum Kinderspiel.

    Welche Werkzeuge sind für dich im digitalen Recruiting essentiell?

    Auf jeden Fall LinkedIn und WhatsApp. Allerdings können auch unkonventionelle Kanäle wie Bumble, Instagram, TikTok  oder Networking-Events das Recruiting erleichtern. Wichtig ist, die Tools zu nutzen, bei denen sich deine Zielgruppe im täglichen Gebrauch aufhält.

    Was ist dein Top-Tipp fürs Recruiting?

    Bau Vertrauen auf, indem du dich nicht verstellst – umso transparenter du im Recruiting-Prozess bist, desto mehr geben auch die Bewerber:innen von sich Preis.

    Wo siehst du die Zukunft des Recruitings? 

    Im Aufbau persönlicher Bindungen und in nachhaltigen Kontakten.

    Was verrät uns ein Titel oder Abschluss über die Kompetenz eines/einer Bewerber:in?

    Tatsächlich verrät der Titel oder Abschluss meist gar nichts darüber, ob Bewerber:innen für eine Stelle geeignet sind. Viel wichtiger ist am Ende das richtige Mindset.

    Wie können wir im Laufe des Recruitingprozesses herausfinden, welche Kandidat:innen uns voranbringen?

    Durch regelmäßigen persönlichen Kontakt, lieber per Sprachnachricht oder Anruf. Umso mehr Kontakt du mit den Bewerber:innen hast, desto besser kannst du einschätzen, ob sie zu deiner Kultur und zu eurem Team passen.

    Wo sollten Arbeitgeber:innen beginnen, wenn sie sich im Bereich Talent Attraction besser aufstellen wollen?

    Sie sollten damit anfangen, ihre Werte nicht nur mit Marketingmaßnahmen zu pushen, sondern diese auch aktiv zu leben.

    Wenn du jetzt mehr über digitale Strategien im Recruiting erfahren möchtest, dann melde dich gleich an zur DRX – der DIGITAL RECRUITING CONFERENCE & EXPO in Düsseldorf. Hier erfährst du alles über modernes Recruiting und erhältst an zwei Tagen die besten Tipps von über 50 Top-Speakern und Recruiting-Assen wie Johanna Geisler.

  • Nikolai Skatchkov: Er stärkt mit TikTok seine Employer Brand

    Nikolai Skatchkov: Er stärkt mit TikTok seine Employer Brand

    Nikolai Skatchkov hat gemeinsam mit seinem Mitgründer Roman Leicht das Software-as-a-Service Fintech Circula gegründet. Mit seinem Unternehmen bietet er mit einer App die Möglichkeit, Mitarbeiter:innenausgaben gebündelt an einem Ort zu organisieren. Mittlerweile konnte das Unternehmen nicht nur zahlreiche Kund:innen für sich gewinnen, sondern auch das Team hat sich deutlich vergrößert. Im Interview hat uns Nikolai Skatchkov einige Tipps verraten, wie er mit seinem Unternehmen TikTok zur Mitarbeiter:innengewinnung nutzt und innovatives Employer Branding gestaltet.

    Ihr habt im Jahr 2017 Circula gegründet. Wie entstand die Idee dafür?

    Das Thema Reisekosten und Spesen waren meinem Co-Founder und mir aus unseren Leben als Angestellte bekannt. Dabei haben wir gesehen, dass das ein Bereich ist, der für viele Unternehmen noch sehr „basic“ und vor allem nicht digitalisiert funktioniert. Excel war hier meist das Tool der Wahl. Wir haben uns mit vielen Unternehmer:innen und Kanzleien ausgetauscht und bis dato war es nicht ganz klar, ob eine Digitalisierung dieser Prozesse für Ärger bei einer Betriebsprüfung sorgen könnte. Daher war es den Firmen – verständlich – zu heiß, Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Letztlich kam dann 2017 vieles zusammen, was es Unternehmen eben doch ermöglicht hat, papierlos zu arbeiten und da haben wir den richtigen Moment gesehen, um unsere Idee auf den Weg zu bringen. 

    Wie habt ihr die Idee dann weiterentwickelt und euer Startup aufgebaut?

    Gestartet sind wir mit dem Thema Reisekostenabrechnung. Die Pandemie hatte natürlich großen Einfluss auf Geschäftsreisen und so haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir unser Produkt und damit verbunden auch das Unternehmen weiterentwickeln können. Eine Sache, über die wir dabei immer wieder gestolpert sind, sind steueroptimierte Mitarbeiter:innen-Benefits. Hier sahen wir enormes Potenzial einen weiteren Bereich der Mitarbeiter:innenfinanzen zu digitalisieren und Gehaltsextras wie Essenszuschuss, Mobilitätsbudget und Sachbezug zugänglicher zu machen. Gleiches gilt auch für die Erweiterung um die Firmenkreditkarte. Grundsätzlich ist es uns wichtig, nah an unseren Kund:innen zu sein, zu sehen, was sie benötigen und zu testen, ob das für unsere Entwicklung als Lösung, aber auch als Unternehmen sinnvoll ist. 

    Welche Meilensteine habt ihr mit eurem Startup bereits erreicht?

    Wir konnten in den vergangenen Jahren schon einige Meilensteine feiern. Hier jeden einzelnen aufzuzählen, würde vermutlich den Rahmen sprengen. Besonders stolz sind wir aber auf das kontinuierliche Wachstum unseres Teams trotz Pandemie und Rezession und die erfolgreiche Expansion in neue Märkte wie Spanien sowie auf die Weiterentwicklung unseres Produkts. Natürlich zählen für uns auch die tollen Kund:innengewinne und unsere erfolgreiche Series A Finanzierungsrunde dazu. 

    Du bist als Gründer und Arbeitgeber jetzt auch auf TikTok unterwegs, wie kam es dazu? 

    Als Unternehmen haben wir beschlossen, unsere Recruiting-Maßnahmen, aber auch ganz allgemein unsere Präsenz auf den sozialen Medien auszubauen. Klassisch fokussiert man sich natürlich auf Business Kanäle wie LinkedIn. Doch wir sind ein junges Unternehmen mit einem jungen engagierten Team und immer auf der Suche nach neuen Talenten. TikTok ist ein Medium, auf das wir Lust hatten. Es bietet uns in Richtung der Generation Z eine sehr passende Zielgruppe. 

    Was erhoffst du dir von dieser Präsenz, welche Ziele verfolgst du?

    Generell gehen wir das Thema TikTok intern sehr offen an. Wir wollen uns selbst hier erst einmal ausprobieren. Grundsätzlich verfolgen wir damit aber das Ziel, die Employer Brand von Circula zu stärken und das Interesse unserer jungen Zielgruppe zu wecken. Junge Talente, die vielleicht künftig bei uns arbeiten wollen, sind dabei genauso willkommen wie zukünftige Gründer, die aus meinen Erfahrungen lernen möchten. Wir wollen diese Plattform nutzen, um ehrlich zu kommunizieren. Wir wollen zeigen, wer wir sind, was wir tun und auch, dass bei uns nicht immer alles perfekt läuft. Alles mit einem gewissen Augenzwinkern. 

    Welche Videos funktionieren besonders gut, um die Generation Z zu erreichen?

    Besonders viel geklickt werden Videos, die auf unsere Zuschauer:innen besonders authentisch wirken. Häufig sind das genau die Videos, in denen ich über kritische Themen der Arbeitswelt spreche und eben auch mal offen Kritik übe oder eigene Fehler und Learnings teile. Außerdem kommen auch die Videos rund um Themen wie Wertschätzung und moderner Führungsstil gut an. Themen, die eben alle in ihrem Arbeitsleben betreffen. Ich denke und hoffe, hier kommt gut raus, dass ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann. 

    Welche Tipps hast du für Unternehmen, die ebenfalls TikTok fürs Recruiting nutzen wollen?

    Grundsätzlich denke ich, dass man immer mit einer guten Mischung aus Strategie und Spontanität an das Thema herangehen sollte. Zu Beginn sollten Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel „Was macht uns als Arbeitgeber aus?“, „Was ist unsere Employer Value Proposition?“ und „Welche Ziele wollen wir mit dem neuen Kommunikationskanal erreichen?“. Darauf aufbauend lässt sich ein passendes Themenspektrum entwerfen, das eine Person oder ein Unternehmensaccount nutzen kann. Darüber hinaus halte ich es für relevant, authentische Videos zu produzieren. Zudem sollte man sich über den Ressourceneinsatz klar sein – ein Videoportal wie TikTok sollte schließlich regelmäßig bespielt werden. Nicht zuletzt muss das Setting stimmen und die Person vor der Kamera sollte sich wohlfühlen. Und allgemein gilt: Mit dem nötigen Spaß bei der Sache sein. 

    Mehr Themen wie dieses erfährst du auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!

  • Benjamin Visser über HR-Tech und die Rolle von TikTok

    Benjamin Visser über HR-Tech und die Rolle von TikTok

    Benjamin Visser ist bekannt wie ein bunter Hund, wenn es um das Thema HR-Tech geht: Immer am Puls der Zeit und mit innovativen Ideen, die deinen Recruiting-Prozess noch erfolgreicher machen. Denn genau darauf hat er sich vor über 10 Jahren mit seinem Unternehmen allygatr spezialisiert. Seitdem unterstützt er Startups beim Aufbau ihrer digitalen HR-Lösungen.

    Welche Herausforderungen begegnen uns heutzutage im Recruiting?

    Die größte Herausforderung, die über allem steht, ist ganz klar der Fachkräftemangel. Daraus ergeben sich Fragen wie: Wo finde ich Personal? Wie qualifiziere ich es? Und wie schaffe ich es, dass meine Mitarbeitenden zufrieden sind und bei mir bleiben? Absolut jedes Unternehmen muss sich jetzt mit diesen Fragestellungen beschäftigen.

    Welche Herausforderungen werden in der Zukunft noch neu auf uns zukommen?

    Zum einen wird sich der Fachkräftemangel nur noch verschärfen, da die Babyboomer-Generation, die größte auf dem Arbeitsmarkt, in den nächsten Jahren in Rente geht. Gerade im Blue-Collar-Bereich als auch bei den sozialen und pflegenden Berufen ist der Bedarf groß und hier fehlt es an Nachwuchskräften. Ein weiterer Bereich, in dem ich großen Nachholbedarf sehe, ist die Integration ausländischer Arbeitskräfte in den deutschen Arbeitsmarkt. Das fängt mit der Willkommenskultur an, geht über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse bis hin zum großen Punkt “Bürokratie”. Hier ist einiges zu tun.

    Welche Werkzeuge sind für dich im digitalen Recruiting essentiell?

    Ein absolutes Must-have im digitalen Recruiting ist ein schneller, einfacher Bewerbungsprozess. Dazu gehören unter anderem mobil-optimierte Stellenanzeigen und eine One-Click-Application, am besten ohne Anschreiben. Das Ziel aller Prozesse und Technologien sollte es sein, sowohl für Bewerber:innen als auch für HR-Abteilungen einen besseren und effektiveren Prozess zu schaffen. Trotzdem darf man bei allen Werkzeugen nicht vergessen, dass es um den Menschen geht. Digitales Recruiting und ein sympathischer, persönlicher Umgang mit Kandidat:innen auf Augenhöhe gehen deshalb Hand in Hand.

    Was ist dein Top-Tipp fürs Recruiting?

    Recruiting beginnt schon vor dem Active Sourcing: und zwar mit der Erstellung eines Anforderungsprofils mit realistischen Voraussetzungen. Dieses muss auf eine ansprechende und authentische Art dargestellt werden. Wichtig ist, alle relevanten Stakeholder ins Recruiting mit einzubeziehen und sicherzustellen, welche Rolle wer im Prozess übernimmt. Zu klären ist zum Beispiel: Wer meldet sich bei den Kandidat:innen? Schnelles, transparentes Feedback ist key!

    Wo siehst du die Zukunft des Recruitings?

    Schon jetzt werden Zielgruppen vermehrt dort angesprochen, wo sie aktiv sind: zum Beispiel auf TikTok oder Youtube. Das wird in Zukunft zunehmen und die Ansprache wird immer individueller und persönlicher. Außerdem bin ich mir sicher, dass immer mehr Kanäle hinzukommen werden, zum Beispiel Gaming-Plattformen oder das Metaverse. Recruiter:innen werden bei der Personalgewinnung mehr Möglichkeiten denn je haben.

    Erzähle uns von einem Beispiel aus der Praxis für eine wirklich innovative Recruitingstrategie.

    Innovation bedeutet für mich, die Dinge anders anzugehen als die große Masse und beginnt für mich schon im Kleinen: Wir bei allygatr haben vor Kurzem mehrere Dutzend Bewerbungen auf ein TikTok erhalten, das unsere Marketing-Abteilung veröffentlicht hat. Davon haben wir sogar eine Person eingestellt. Kosten und Aufwand waren minimal, der Effekt riesig.

    Woran erkennst du, ob eine Business Idee erfolgreich sein wird?

    Einer der wichtigsten Punkte ist für mich, dass das Business ein so großes Problem löst, dass die Zielgruppe sagen wird: “Zum Glück gibt es das Startup X, das mir diese Arbeit abnimmt”. Dabei ist es wichtig, das Produkt kunden- und bedarfsorientiert zu entwickeln sowie stets zu testen und zu validieren, um so einen Proof of Concept zu finden. Und nicht zuletzt kommt es massiv auf das Gründer-Team an – Motivation, Mut, Pragmatismus, Engagement, Resilienz und Ausdauer sind von jedem Team gefragt. Bei allygatr bringt jedes Startup diese Faktoren mit, weshalb wir mehr als stolz sind auf unsere fantastischen HR-Startups in der “Allyance”, von denen auch viele mit uns auf der DRX sein werden.

    Wenn du jetzt mehr über digitale Strategien im Recruiting erfahren möchtest, dann melde dich gleich an zur DRX – der DIGITAL RECRUITING CONFERENCE & EXPO in Düsseldorf. Hier erfährst du alles über modernes Recruiting und erhältst an zwei Tagen die besten Tipps von über 50 Speakern.

  • onlyfy: Talentservice mit Innovationsgeist im Recruiting

    onlyfy: Talentservice mit Innovationsgeist im Recruiting

    Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona – Das sind nur drei Faktoren, die den Arbeitsmarkt in jüngerer Vergangenheit verändert haben. Für Unternehmen ist es daher umso wichtiger, sich diesem Umbruch und den damit einhergehenden Anforderungen im Bereich Recruiting schnell anzupassen. Seit September stellt NEW WORK SE, Betreiber des Berufsnetzwerks XING und der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu, Unternehmen seine neue B2B-Marke onlyfy zur Verfügung.

    Was zeichnet das moderne Recruiting aus?

    Für Unternehmen gilt es im heutigen Recruiting, sechs Faktoren zu verfolgen:

    1. Zeige, was dich besonders macht.
    2. Sorge für die richtige Aufmerksamkeit.
    3. Nutze direkte Ansprache, um deine Werte richtig zu vermitteln.
    4. Freue dich über die richtige Wahl.
    5. Baue einen nachhaltigen Talentpool auf und pflege diesen.
    6. Analysiere deine Erkenntnisse und optimiere das Recruiting fortlaufend.

    Was ist onlyfy by XING?

    Die Marke bündelt Kompetenzen, Produkte und Services von XING-E-Recruiting und Prescreen. Ziel von onlyfy by XING ist es deswegen, Unternehmen schnell und effizient bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen.

    Wie unterstützt onlyfy Unternehmen beim Recruiting?

    Mit der Talent Acquisition Plattform onlyfy one integriert die Marke Active und Passive Sourcing sowie Bewerbermanagement an einem Ort. Die Plattform richtet sich damit vor allem an Firmen, deren Recruiting-Prozesse noch nicht genügend digital aufgestellt sind oder in denen folglich die Ressourcen für eine aufwendige Talentsuche fehlen. Abläufe werden automatisiert, komplexe Vorgänge vereinfacht und eine KI unterstützt die Recruiter:innen bei ihrer Arbeit. Beispielsweise schlägt die Plattform bereits bei der Erstellung eines Stellenprofils geeignete Kandidat:innen aus XING vor – inklusive Matching-Score, der die Übereinstimmung zu den genannten Anforderungen zeigt. Das wiederum gibt den HR-Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, sich bei der Auswahl auf den wichtigsten Faktor zu konzentrieren: den Menschen hinter dem Profil.

    Fazit zum New Hiring: onlyfy macht’s vor

    Der Arbeitsmarkt gibt den Takt vor und onlyfy zeigt, wie man mit diesem Schritt hält. Auf der Suche nach Talenten, quasi den Führungskräften von morgen, ist ein gut aufgestelltes Recruiting in Unternehmen daher essenziell. Der große Fokus liegt auf den Faktoren Flexibilität und Digitalisierung. Hierzu gehören das bereits erwähnte erleichterte Active Sourcing sowie eine in die Plattform integrierte Steuerung von Social-Media-Kampagnen oder eine vereinfachte Bewerbung via WhatsApp-Chat oder XING-Profil. Schneller, bequemer und transparenter für alle Seiten, so die Idee hinter onlyfy.

    Du möchtest mehr über onlyfy by XING und seine Strategien im Bereich New Hiring erfahren? Dann melde dich direkt für die DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf an. Dort geben die Referenten Kristin Geiger & Michele Vidorno von onlyfy einen Einblick in ihre Strategien.

    Welche Anforderungen stellt New Work an Recruiter:innen?

    Flexibilität und Komfort bei Bewerbungen werden in der heutigen Zeit großgeschrieben. Auch der Fokus auf digitale Kanäle zur Personalsuche ist ein wichtiger Faktor, mit dem sich Recruiter:innen befassen müssen.

    Wie unterstützt onlyfy beim New Hiring?

    Die Plattform onlyfy one vereint verschiedene Teildisziplin des modernen Recruitings: So schlägt sie direkt bei Erstellung der Stellenanzeige passende Kandidat:innen aus dem XING-Netzwerk vor. Außerdem automatisiert und vereinfacht sie Recruiting-Kampagnen auf Social Media.

  • LinkedIn, Xing und TikTok – So funktionieren Social Ads im Recruiting

    LinkedIn, Xing und TikTok – So funktionieren Social Ads im Recruiting

    Social Ads im Recruiting

    Dass die Nutzung von Social Media fürs Recruiting enorm wichtig ist, dessen sind wir uns heute alle bewusst. Neben den organischen Möglichkeiten, Werbung für Jobangebote zu machen, sollte aber auch über bezahlte Kampagnen auf LinkedIn, Facebook und Co. nachgedacht werden. Auf Business-Plattformen wie LinkedIn und Xing können neben klassischen Stellenanzeigen oder dem Active Sourcing auch Ads großen Erfolg bringen. Andere Medien wie Instagram, TikTok oder Facebook bieten außerdem den Vorteil auch Menschen zu erreichen, die wenig auf Business-Plattformen unterwegs sind oder auch eigentlich gar nicht auf Jobsuche sind. Du kannst sie also trotzdem überzeugen, warum ein Wechsel zu dir als Arbeitgeber:in spannend sein könnte.

    Welche Social Media Plattform eignet sich am besten?

    Die Frage nach der einen besten Plattform für Social Ads ist nicht mit einer einfachen Antwort zu klären. Denn: Jede Plattform bietet ihre eigenen Vorteile, aber natürlich auch Nachteile. Während die einen eher kostengünstig sind, kann bei der anderen die Zielgruppe besser eingegrenzt werden. Es liegt also ganz an deinem Budget, Zielen und auch der konkreten Ausschreibung oder Werbung, die du schalten möchtest. Hier findest du die wichtigsten Eckpunkte einmal im Überblick:

    Social Ads auf LinkedIn

    LinkedIn ist unter Recruiter:innen natürlich keine unbekannte Plattform. Doch neben dem Active Sourcing sind auch Kampagnen in Form von Social Ads häufig mit einer hohen Erfolgsquote verbunden. Insbesondere wirbt LinkedIn mit höheren Bewerbungsquoten, höheren InMail-Antwortquoten, einer gesteigerten Markenbekanntheit und einer kürzeren Time-to-Hire durch Recruitment Ads und Sponsored Content. Neben klassischen, kostenfreien Stellenanzeigen können diese beispielsweise durch eine Bezahlung gepusht werden. Aber auch Follower Ads können dafür sorgen, dein Unternehmen bekannter zu machen und Follower:innen zu gewinnen. Für Newsmeldungen zu neuen Stellen können sich LinkedIn-Nutzer:innen beispielsweise direkt in den Spotlight Ads anmelden.

    Außerdem bietet LinkedIn weitere Funktionen. So kannst du potenzielle Kandidat:innen nach Jobbezeichnung, Karrierestufe, Kenntnissen, Hochschule und Berufserfahrung filtern. Das Website Retargeting bietet dir zusätzlich die Möglichkeit konkret Kandidaten:innen anzusprechen, die die Karriereseite deines Unternehmens bereits besucht haben. Auch über die Profile deiner Top-Mitarbeiter:innen kannst du nach weiteren potenziellen Kandidat:innen suchen.

    Social Ads auf Xing

    Ähnlich wie bei LinkedIn kannst du natürlich auch auf Xing Stellenanzeigen schalten, diese sind aber mit Kosten verbunden. Mit dem Talent Manager von Xing, onlyfy, kannst du Active Sourcing, die Stellenanzeigen und deine Employer Branding Kampagnen unter einem Hut vereinen. Xing Ads hingegen können aber ebenfalls Vorteile bieten. So kannst du deine Social Ads direkt auf der Startseite ausspielen und genaustens an deine Zielgruppe verbreiten. Das kannst du dir natürlich sowohl für das Employer Branding als auch für das Recruiting zunutze machen.

    Social Ads auf Facebook

    Anders als bei Plattformen wie Xing oder LinkedIn sind Facebook-Nutzer:innen eher in ihrer freien Zeit auf der Plattform unterwegs. Doch das kann auch Vorteile bieten. So erreichst du hier auch die passiven Mitglieder:innen, die zwar vielleicht mit dem Gedanken eines Jobwechsels spielen, jedoch nicht aktiv nach Stellenanzeigen suchen oder sich durch Business-Plattformen klicken. Außerdem bietet Facebook den Vorteil einer sehr großen Mitglieder:innenzahl. Hier tummelt sich jeder – von jung bis alt, aus Stadt oder Dorf, der Akademiker/die Akademikerin und auch der Handwerker/die Handwerkerin. Auch hier solltest du deine Zielgruppe natürlich genau eingrenzen und nur relevante Nutzer:innen targetieren.

    Social Ads auf Instagram

    Instagram bietet ähnliche Vorteile wie Facebook. Du kannst dich mit Anzeigen zu Stellen auf diesen Plattformen von deiner Konkurrenz abheben und zeigen, wie attraktiv du als Arbeitgeber:in bist. Somit gehst du nicht in einer Fülle von Stellenanzeigen unter. Der Vorteil hier ist genau wie bei den anderen Plattformen natürlich auch der Multiplikatoreffekt. Hast du eine einzigartige Anzeige geschaltet, so wird diese sich durch Likes, Teilen und Kommentare weiter verbreiten und noch mehr Menschen erreichen.

    Social Ads auf TikTok

    Die Plattform TikTok ist die neuste unter den Kandidaten für Social Ads. Hier findest du gerade die junge Zielgruppe der 16-24-Jährigen wieder. Die Inhalte müssen in jedem Falle auf dieser Plattform besonders stark an die Art des organischen Contents angepasst werden, insgesamt sollte man TikTok fürs Recruiting nicht unterschätzen. Du kannst also insbesondere dein Recruiting für Auszubildende, Studierende oder auch für Trainees und Junior-Stellen dort ansiedeln. Die Kosten hierfür sind meist auch wesentlich geringer als bei herkömmlichen Stellenportalen wie Stepstone oder Indeed. Diskutiert werden hier Beträge von 17 oder auch 40 Euro pro Bewerbung, also Cost-per-Application.

    Die 4 wichtigsten Tipps

    Das Schalten der Ads ist natürlich wichtig, doch auch die Gestaltung und Formulierung der Ads sollte gut durchdacht sein. Wir haben hier die besten Tipps für dich und deine Social Ads.

    1. Denke an dein Employer Branding

    Nutze die Ads nicht nur für die reinen Stellenanzeigen, sondern denke auch an dein Employer Branding und halte dich an gewisse Design- und Wording-Vorgaben. Du kannst dich so, auch wenn die Nutzer:innen momentan nicht auf Jobsuche sind oder an einen Jobwechsel denken, in den Köpfen verankern. Wie eine LinkedIn Studie aus 2019 beweist, bewerben sich 95 Prozent der Kandidat:innen eher bei einem Unternehmen, das sie schon kennen. Mache dir diese Statistik zu nutze und arbeite an deinem Employer Branding.

    2. Steche aus der Masse heraus

    Die Anzahl der Inhalte auf den sozialen Plattformen ist endlos. Du musst aus der Masse herausstechen und dich unterscheiden, sonst haben die teuersten Ads keine Wirkung. Mit außergewöhnlichen Werbekampagnen oder auffälligen Farben kannst du dich von anderen abheben.

    3. Filtere nach Zielgruppen

    Versuche deine Zielgruppe möglichst gut zu bestimmen und das Schalten deiner Werbeanzeigen danach einzugrenzen. Nur dann kannst du deine Ad auch auf deine Zielgruppe anpassen. Finde den Pain Point der Branche und zeige, wie du das Problem lösen kannst.

    4. Denke an den CTA-Button

    Schwärme nicht nur von deinem Unternehmen, sondern fordere die Kandidat:innen auch unbedingt zu einer Handlung auf. Nicht immer muss das direkt die Bewerbung oder auch der Klick zur Stellenanzeige sein. Du kannst auch einen Call to Action für das Folgen deines Karriere-Accounts setzen oder zu einem Quiz auf deiner Website leiten. Je attraktiver der CTA desto höher deine Chancen auf Erfolg.

    Fazit

    Social Ads sind Teil der Zukunft des Recruitings. Sie bieten neue Möglichkeiten, um Bewerber:innen zu rekrutieren, ganz ohne die herkömmlichen Stellenportale oder langweilige Stellenanzeigen. Auch aus Kostensicht kann es Sinn ergeben, sich mit neuen Methoden des digitalen Recruiting auseinanderzusetzen.

    Mehr Themen wie dieses erfährst du auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!

  • Social Recruiting Strategien: In nur drei Schritten zum Erfolg

    Social Recruiting Strategien: In nur drei Schritten zum Erfolg

    Definition – Was ist Social Recruiting?

    Social Recruiting wird häufig auch als Social Hiring, Social Recruitment oder auch Social Media Recruitment bezeichnet. Dabei haben die Begriffe alle eine ähnliche Bedeutung: Social Recruiting bezeichnet alle Maßnahmen der Personalgewinnung in sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn, aber auch Instagram, Facebook oder TikTok. Dabei sind sowohl alle aktiven und auch passiven Methoden gemeint, um potenzielle Kandidat:innen für dein Unternehmen zu gewinnen.

    Diese Maßnahmen zählen unter anderen zum Social Recruiting:

    • Veröffentlichen von Stellenanzeigen
    • Active Sourcing
    • Employer Branding
    • Empfehlungsmarketing

    Die Vorteile von Social Recruiting

    Der Fachkräftemangel macht den Beruf der Recruiter:innen deutlich schwerer, es lohnt sich als Unternehmen also neue Wege der Personalgewinnung auszuprobieren. Außerdem bietet Social Recruiting eine weitere Vielzahl an Vorteilen:

    Einfache Ausrichtung nach Zielgruppen

    Die verschiedenen Sozialen Plattformen selbst unterscheiden sich in ihrer Zielgruppe deutlich. So ist beispielsweise laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2021 auf Facebook eher die Altergruppe der 30-49-Jährigen vertreten, während auf Instagram die 14-29-Jährigen anzutreffen sind. Suchst du zum Beispiel nach Berufseinsteiger:innen könnte also Instagram die richtige Plattform sein. LinkedIn und Xing hingegen sind eher für Berufserfahrene geeignet. Beim Schalten von Werbeanzeigen können zusätzliche Filter wie Interessen, Region, Verhalten und Qualifikation eingestellt und die Suche nach potenziellen Mitarbeiter:innen erleichtert werden.

    Kommunikation mit Bewerber:innen

    Da man sich beim Social Recruiting bereits auf Plattformen befindet, die zum Austausch gedacht sind, ist die Kommunikation meist einfacher als per Mail oder in Bewerbungsportalen. Das sorgt für eine ungezwungene und vor allem auch schnelle Kommunikation zwischen Bewerber:innen und Recruiter:innen.

    Große Reichweite für wenig Geld

    Gerade mit organischem Wachstum sind die Kosten für Recruiting sehr gering im Vergleich zu anderen Maßnahmen. Doch die Reichweite ist dabei äußerst hoch. Insbesondere erreichst du so auch potenzielle Arbeitnehmer:innen, die nicht einmal auf Jobsuche waren. Denn der passive Bewerbermarkt ist groß. Nutze in deiner Branche auch Gruppen oder Fachseiten, um deine Stellenanzeigen oder dein Unternehmen zu promoten. Auch durch das klassische Teilen, Liken und Kommentieren vervielfältigst du deine Maßnahmen im Handumdrehen. Auch Mitarbeiter:innen können hier mitwirken und ihre zukünftigen Kolleg:innen anwerben.

    Die besten Social-Kanäle für Personaler:innen

    Grundsätzlich eignen sich alle Sozialen Kanäle, um sie für die Personalgewinnung zu nutzen. Wichtig ist natürlich passender Content. Während bei TikTok kurze Videos, vielleicht sogar mit einer Prise Humor funktionieren, kommen auf LinkedIn ganz andere Inhalte gut an. Dabei ist vor allem Authentizität wichtig, die Inhalte müssen also auch der Unternehmensstrategie entsprechen. LinkedIn und Xing sind die klassischen Plattformen, aber auch Facebook, Instagram, TikTok, Twitter und Snapchat können für deine Strategie relevant sein.

    Auf diese 3 Schritte kommt es beim Social Recruiting an

    1. Festlegen einer Strategie

    Die richtige Strategie bildet das Grundgerüst für deinen Erfolg. Zu Beginn solltest du dir Gedanken machen, was das Ziel deiner Strategie sein soll. Meistens ist das Ziel, Kandidat:innen für eine Bewerbung und im besten Falle für eine Stelle zu gewinnen. Danach solltest du dich fragen, wer deine Zielgruppe ist und welche Bedürfnisse und Wünsche sie hat. Auch über den Stellenwert des Social Recruitings und die Ressourcen solltest du dir im Klaren sein. Ist das alles festgelegt, kannst du eine Kommunikationsstrategie entwerfen. Hier gilt es darum, den Content zu bestimmen und sich über Storytelling Gedanken zu machen und deine Strategie für Social Media auch in die allumfassende HR-Kampagne einzugliedern.

    2. Employer Branding sicherstellen

    Verwende für Beschreibungen, Bilder und gestalterische Inhalte immer die gleichen Begriffe bzw. Design-Elemente. Das Employer Branding muss einheitlich sein, damit potenzielle Arbeitnehmer:innen dein Unternehmen immer wieder erkennen. Die Stellenausschreibungen sollten also auch immer die gleichen Schlagworte, Hashtags oder auch Hintergründe haben. Aber auch Nachrichten, die privat ausgetauscht werden, sollten einem bestimmten Muster folgen und so eine Professionalität herstellen. Ein Dokument mit den Kommunikationsrichtlinien kann dabei Wunder bewirken und Mitarbeiter:innen erhalten einen Leitfaden, an dem sie sich entlang hangeln können.

    3. Content is key

    Am wichtigsten sind die erstellten Inhalte. Veröffentliche am besten regelmäßig und dabei auch möglichst interessant. Das können Vorstellungsvideos der Angestellten, News oder auch die bloßen Stellenanzeigen sein. Der Algorithmus wird es dir danken und die Artikel mit einem hohen Ranking im Feed deiner Zielgruppe belohnen. Ein Content Plan, in dem das Thema des Posts, verantwortliche Mitarbeiter:innen und Tag festgelegt sind, ist hier essentiell.

    Fazit – So misst du den Erfolg deiner Social Recruiting Strategie

    Im Gegensatz zu anderen Recruiting-Maßnahmen, kann der Erfolg deiner Social Recruiting Strategie nicht nur an den eingehenden Bewerbungen gemessen werden. Klicks, Likes oder Kommentare – all das kann auch deinen Erfolg in anderer Hinsicht als nur den zu besetzenden Stellen bedeuten. Employer Branding ist hier das Stichwort, denn auch eine positive Platzierung als Unternehmen kann als Erfolg betitelt werden. Beachtest du unsere Tipps steht einer erfolgreichen Social Recruiting-Strategie nichts mehr im Weg.

    Mehr Themen wie dieses erfährst du auf der DRX am 09. und 10. März 2023 in Düsseldorf!